Gin, the next generation

Gin ist eine traditionsreiche Spirituose mit vielen verschiedenen Arten und Geschmäckern.

Gin kommt vom Ausgangsprodukt Ginever, welcher aus der Zeit stammt, als die Briten in den Niederlanden waren. Zurück in England destillierten die Briten ihren Gin und tragen ihn seit dieser Zeit hinaus in die Welt. Ginever gibt es auch heute noch in den Niederlanden.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten des Gins:

  • London Dry Gin: die häufigste Variante, klassischer Geschmack nach Wacholder und den jeweiligen besonderen Zutaten, welche zur Destillation zugesetzt werden
  • Dry Gin: ähnlich dem London Dry Gin, jedoch nicht zu streng mit den Herstellungsregeln, natürliche Aroma- und Farbstoffe sind z.B. erlaubt
  • Sloe Gin: mazerierter Gin mit der Hauptzutat Schlehen
  • Plymouth Gin: Gin aus der Region Plymouth im südwestlichen England
  • Old Tom Gin: gesüßter Gin, eine sehr alte ursprüngliche Form des Gin in England
  • New Western Dry Gin: Ähnlich dem London Dry Gin, nur mit mehr Geschmackstoffen, die den Wacholder auch überdecken können
  • Reserve Gin: in Fässern gereifter Gin
  • Compound Gin: angesetzter Gin, bestehend aus Neutralalkohol und den jeweiligen Gewürzen, Kräutern, Früchten und natürlich dem Wacholder

Diese vielen Arten sind bisweilen noch nicht vollständig zu uns durchgedrungen, obwohl es eine sehr große Bandbreite im Handel gibt. Allen bekannt ist der London Dry Gin, vielleicht noch der New Western Dry Gin und der Dry Gin, weil sich gerade kleinere Hersteller dieser Methoden bedienen um die Einzigartigkeit zu erzielen. In den guten Cocktailbars findet man auch mal den Plymouth und den Old Tom Gin, da gerade letzterer sich gut zur Cocktailzubereitung eignet.

Für den Heimbedarf ist es durchaus spannend verschiedene Gins vorrätig zu haben, gerade mit Freunden kann man Gin zu allen Zeitpunkten genießen, denn ein Gin&Tonic geht immer, egal ob vor oder nach dem Essen, oder als sog. Scheitebecher (Absacker). Wer gerne Cocktails mixt wird die jeweiligen Eigenschaften seiner Gins in den jeweiligen Cocktails lieben und nutzen zu wissen, denn auch in einem Martini Cocktail steckt mehr Raffinesse als vielerort erwartet wird.

Wenn nichts mehr geht bzw. noch nichts ging, Gin&Tonic geht immer!

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